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NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN

Laktoseintoleranz

Leiden Sie unter Bauchkrämpfen, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall? Schon mal an Laktoseintoleranz gedacht. Menschen mit Laktoseintoleranz können Milchzucker fast oder gar nicht verdauen. Ursache für die Milchunverträglichkeit ist ein Mangel des Verdauungsenzyms Laktase im Dünndarm. Keine Angst – Schätzungen zufolge können etwa drei Viertel der Weltbevölkerung Laktose nach dem sechsten Lebensjahr nicht mehr vollständig abbauen.

Bei der Laktoseintoleranz handelt es ich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit aufgrund eines Enzymmangels und nicht wie oft angenommen um eine Nahrungsmittelallergie. Bei letzteres handelt es ich um eine echte Allergie, im derer das Immunsystem auf ein Eiweiß in der Kuhmilch überschießend reagiert.

Milchzucker ist ein Zweifachzucker, bestehend aus Glukose und Galaktose. Im Dünndarm werden mithilfe des Enzyms Laktase die Milchzuckermoleküle vollständig in ihre Bestandteile aufgespaltet und über die Schleimhaut aufgenommen. Nehmen Menschen mit geringer Laktaseaktivität eine große Menge Milchzucker auf, wir nur ein Teil davon aufgespaltet. Der unverdaute Rest gelangt in den Dickdarm. Als Gärungsprodukte entstehen verschiedene Säure und Gase, die diese unangenehmen Beschwerden verursachen.

Mittlerweile gibt es schon viel Laktosefreie Produkte im Handel, bei extremen Fällen gibt’s das Enzym in Tablettenform, das vor dem Verzehr von Milch und Milchprodukten eingenommen werden kann.

Fructoseintoleranz

Wie bei der Laktoseintoleranz fehlt ein Enzym, das den Fruchtzucker im Darm nicht richtig aufspaltet und ins Blut transportiert. Der im Darm zurückbleibende Fruchtzucker verursacht die unangenehmen Blähungen, Bauchkrämpfen und Durchfall.

Bei einem Fehlen des Enzyms ist es zu Raten wenig bis kein frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Besonders im Obst ist sehr viel Fruchtzucker enthalten, aber auch in Fruchtsäften und Fertiggerichten ist Fruchtzucker enthalten. Es ist zu empfehlen die Zutatenliste auf Fructose zu kontrollieren.

Für stark Betroffene gibt es auch hier in Präparat mit dem Enzym das hilft die Fructose abzubauen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke.

Histaminintoleranz

Reagieren Sie auf Wein, harten Käse, Salami oder Fisch mit einem roten Kopf unangenehmen Juckreiz, Hautausschläge, Kopfschmerzen oder auch Blähungen und Durchfall. Dann kann eine Histaminintoleranz dran schuld sein.

Gerade Histaminunverträglichkeit wird oft mit einer Allergie verwechselt. Da Histamin bei Allergien generell eine rolle spielt. Histamin wird nämlich nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern in unserm Körper auch selbst gebildet und hat wichtige Funktionen für den Stoffwechsel. Es regelt unter anderem die Magensäureproduktion, steuert den Schlaf und ist für unser Gedächtnis wichtig.

Histaminintoleranz wird durch eine bestimmte Eiweißverbindung in den Lebensmitteln hervorgerufen, Diese Eiweiße entstehen durch Reifung eiweißhältiger Speisen.